Ein Haus baut man (meistens) nur einmal im Leben und deswegen möchte man doch - vermeintlich - alles richtig machen. Die Entscheidung für oder gegen einen Bauträger, für einen Neu-oder Altbau ist da schon einmal eine schwierige Entscheidung.
Auf diesem Wege möchten wir Ihnen diese Entscheidung näher bringen. Sie haben nun die Möglichkeit mit uns gemeinsam in unserem Baugebiet „Lütke Holz“ in Bergkamen ein neues Musterhaus zu errichten.
25.08.2010
Kleine Kommunikationsstörung
Leider gab es ein kleines Problem mit der Kommunikation. Herr Fischer hat letzte Woche Mittwoch mit dem Dachdecker gesprochen. Dieser meinte wir kommen am Freitag, um die Unterspannbahn fertig zu machen. Als ich dann gestern zur Baustelle gefahren bin, war diese noch nicht da. Daraufhin hat Herr Fischer bei dem Dachdecker angerufen. Diese meinten erst den Freitag in dieser Woche. Naja, es geht doch nichts über ein gutes Gespräch ;)
Es ist aber trotzdem etwas passiert. Jemand von der Firma Krebs war vor Ort, um die Treppe auszumessen. Da war ich mal wieder überrascht. Auf den Plänen war immer eine Treppe dargestellt und mir war gar nicht bewusst, dass die dann nochmal ausgemessen wird. Ich habe mal wieder gemerkt, wie komplex der Hausbau ist. Die Treppe wird jetzt produziert. Bin ich froh wenn diese endlich da ist. Ich hasse nämlich die Leiter, die z.Zt. ins Obergeschoss führt.
Die Wände sind nun fertig gemauert und auch der Klinker ist fast fertig. Bald kommen die Rolladenkästen und die Fenster werden auch noch ausgemessen. Auch das war mir nicht bewusst, denn in den Plänen sind ja Fenster eingezeichnet.


20.08.2010
Schlechtes Wetter mag ich nicht...
Diese Woche ist nicht so viel passiert, weil die Handwerker von dem schlechten Wetter aufgehalten wurden.
Die Wände sind nun fertig gemauert. Das war wieder ein schönes Gefühl durch die Räume zu gehen. Aber so richtig vorstellen kann ich mir das bis jetzt noch nicht.
Auch am Dach hat sich etwas getan. Ich habe mal eine Skizze zusammen mit Herrn Fischer gemacht, um Ihnen alles besser erklären zu können. Folgende Dinge sind auf meinem Dach fertig:
- Fußpfette
- Mittelpfette
- Firstpfette
- Kehlbalken
- Sparren
Heute kommt die Unterspannbahn. Das ist eine Folie, die über die Sparren getackert wird. Anschließend wird eine Lattung waagerecht über das Dach verlegt. Darauf kommen dann die Dachpfannen. Aber wie das genau abläuft, erkläre ich, wenn es soweit ist.


11.08.2010
Es wurde gerichtet
Wow... Da bin ich mal 2 Wochen nicht auf der Baustelle und schon ist der Dachstuhl gerichtet. Gerichtet heißt, dass der Dachstuhl fertig ist. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen von einem Gespräch mit meinem Freund erzählen. Als ich ihm erzählt habe, dass das Haus gerichtet wurde, hat er gefragt, ob es vorher schief war. Ich musste danach lachen und dann hat er nur gesagt: "Dafür kennst du die Abseitsregeln nicht" :-)
Zurück zum Haus. Während meines Urlaubs wurden die Außenwände des Obergeschosses fertig gemauert. Außerdem wurden teilweise die Innenwände gemauert. Der größte Fortschritt ist erkennbar durch den Dachstuhl. Dadurch nimmt das Haus wirklich eine fast fertige Form an.
Zum jetztigen Zeitpunkt könnte man Richtfest feiern. Das kann jede Baufamilie für sich entscheiden.
Heute habe ich auch die nächste Rechnung bekommen. Leider, denn ohne die Rechnungen würde das Bauen noch viel mehr spaß machen.


23.07.2010
Der letzte Besuch vor dem Urlaub
Die Außenwände vom Obergeschoss sind, bis auf die Wand zu meinem Nachbarn, nun fertig gemauert. Auf die Mauer kommt noch ein Balken, der aus Beton gegossen wird. Das wird aus statischen Gründen gemacht. Die dafür vorbereitete "Kuchenform" sehen Sie auf den Bildern. Die Bretter kommen, sobald der Beton getrocknet ist, wieder weg.
Am Dienstag habe ich noch eine Kleinigkeit im Bad geändert. Die Änderungen können in Kürze als Download begutachtet werden. Ich hatte Glück, dass man diese Änderungen noch ohne Probleme vornehmen konnte.
Ich bin nun für 2 Wochen im Urlaub. Es fällt mir wirklich schwer, das Haus so lange nicht zu sehen. Ich finde es wirklich spannenden, jeden kleinen Schritt mit zu bekommen. Mal sehen, wie alles aussieht, wenn ich wieder da bin.


19.07.2010
Die Decke ist fertig
Man, war das ein Gefühl. Das erste mal "auf" dem Haus zu stehen. Ziemlich unsicher und vorsichtig bin ich die Leiter nach oben gegangen. Dort konnte ich auf der Decke von meinem Nachbarn stehen und auf meine Decke rüber schauen.
Auf dem ersten Foto sehen Sie die Rohre der Lüftungsanlage. Dieses Foto habe ich bereits am Freitag gemacht. Leider hatte ich danach noch keine Zeit, die Fotos online zu stellen. Nachdem die Rohre verlegt wurden und die Gitter am richtigen Platz verlegt waren, wurde (wie bei der Bodenplatte) Beton gegossen und glatt gezogen.
Heute waren dann schon (vgl. Foto 2) die ersten Steine der Wand fertig. Jetzt konnte ich auch auf meiner Decke stehen. Es war wieder ein tolles Gefühl über die Decke zu gehen. Dabei habe ich in meiner Vorstellung die Wände gezeichnet und bin von Zimmer zu Zimmer gegangen.
Jetzt da die Decke fertig ist, sieht es auch gar nicht mehr klein aus. Auf dem dritten Foto sehen Sie einen Anschluss der Lüftungsanlage. Diese werden in Kürze noch gekürzt, sodass man sie nicht mehr so deutlich sehen kann.


14.07.2010
Trockenbauseminar
Wie gestern bereits angekündigt, fand gestern Abend das Trockenbauseminar statt. Zusammen mit 10 weiteren Erwerbern saßen wir im Tagungsraum und haben eine gute Einweisung in die Materie bekommen. Ich muss gestehen, dass ich vorher nicht wirklich überlegt habe, was zum Trockenbau alles gehört. Dass es so umfangreich ist, hätte ich nicht gedacht.
Zusammen mit dem Referenten Herr Meistrell von der Metzger Gruppe sind wir alles Schritt für Schritt durchgegangen. Zwischendurch konnten wir Fragen stellen, was für mich immer sehr gut ist. Am Ende habe ich gemerkt, dass die anderen Erwerber und ich sehr verunsichert waren. Was ich gut fand, Herr Fischer war da und konnte alle beruhigen. Klar, wir machen den Trockenbau in Eigenleistung, aber trotzdem haben wir einen Bauleiter an der Seite, den wir immer Fragen können, wenn wir unsicher sind. Ich bin sehr glücklich, dass ich eine Anleitung mit nach Hause nehmen konnte. Jetzt weiß ich zwar, wie die Trockenbauarbeiten funktionieren, aber ob ich das noch weiß, wenn es so weit ist, kann ich nicht wirklich sagen.
Leider konnte ich meine Anleitung mit Notizen nicht einscannen (technischer Fehler). Ich habe Ihnen daher das original Dokument ohne Anmerkungen hochgeladen.


13.07.2010
Die Decke kommt
Endlich passiert wieder etwas! Nach dem ungeplanten Baustopp geht es nun endlich weiter.Wie man auf den Bildern erkennen kann, ist ein Teil der Decke bereits fertig. Mein Nachbar hat sogar schon Beton auf dem Erdgeschoss. Bei mir kommt der Beton erst in wenigen Tagen, da vorher noch Leitungen für die Lüftungsanlage verlegt werden müssen.
Um mir die lange Wartezeit ein wenig zu verkürzen, habe ich mich um die Inneneinrichtung gekümmert. Ich war bei einem großen schwedischen Möbelhaus um eine Küche zu planen und habe auch so ein wenig über Möbel nachgedacht. Ob jetzt wirklich Möbel ins Musterhaus kommen, müssen wir noch mal überlegen. Aber die Planung hat wirklich Spaß gemacht.
Heute Abend gehe ich zum Trockenbauseminar. Wie es war erfahren Sie morgen.


05.07.2010
Einladung zum Trockenbauseminar
Vor kurzem habe ich eine Einladung zum Trockenbauseminar bekommen. Wie Sie vielleicht wissen, können ein paar Gewerke in Eigenleistung gemacht werden. Beim Trockenbau ist es sehr wichtig, dass Sie alles fehlerfrei machen, damit keine Wärme verloren geht. Dafür wird eine Einweisung in Form eines Seminars von 2 Stunden angeboten.
Auf der Baustelle passiert leider zur Zeit nichts. Die Decke soll aber in wenigen Tagen kommen. Da die neue Statik nun da ist, befindet sich die Decke in der Produktion. Danach kann es endlich ganz normal weiter gehen.


28.06.2010
Der Klinker im Erdgeschoss ist fast fertig
Heute musste ich meine Handwerker erst einmal belohnen. Ich bin so froh, dass sie so schnell und ordentlich arbeiten, da hab ich ihnen eine Kiste Cola zur Baustelle gebracht. Bei dem Wetter müssen sie viel trinken und so konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ich hab mich bei den Handwerkern bedanken können und sie trinken genügend. Die haben sich wirklich gefreut.
Am Haus ist auch einiges passiert. Der Innenausbau ist komplett fertig und die Front- und Rückseite sind auch schon fast fertig verklinkert. Jetzt warte ich auf die Decke und dann kann es endlich weiter gehen.
Ich hatte das Glück Herrn Fischer auf der Baustelle zu treffen. Dieser hat mir (vgl. Foto 1) gezeigt, weshalb die unteren drei Klinkerreihen zurückspringen. Hier ist Platz für die Fensterbank gelassen worden. Wieder bin ich total fasziniert, an wieviele Kleinigkeiten man beim Hausbau achten muss. Im ersten Moment sieht alles ganz einfach aus, aber im Detail würde ich wirklich viel vergessen. Auch die Kästen für die Rolladengurte (vgl. Foto 2) wurden bereits vorbereitet.


22.06.2010
Das Erdgeschoss...
...ist fertig gemauert! Es ist wirklich ein tolles Gefühl, das erste mal durch die Räume zu gehen. Ich war eine Woche nicht da und es ist wirklich beeindruckend, wieviel doch passiert ist.
Als nächstes würde eigentlich die Decke kommen. Da ich, wie schon einmal erwähnt, ein zentrales Lüftungssystem bekomme, verzögert sich die Lieferung der Decken. Wir prüfen an diesem Musterhaus den Unterschied zwischen einem dezentralen Lüftungssystem (was z.Zt. standardmäßig eingebaut wird) und dem zentralen Lüftungssystem. Das machen wir, da wir überlegen dieses demnächst in jedem Haus einzubauen. Doch möchten wir die Vor- und Nachteile erst mal für Sie abwegen.
Auf der Baustelle ist jedoch kein Baustopp. Die Handwerker können bereits mit der Verklinkerung der Front- und Rückseite beginnen. Ich bin wirklich beeindruckt, was auf der Baustelle alles passiert.


21.06.2010
Bemusterung
Jetzt bin ich ganz schön platt! Zusammen mit Herrn Siepermann und Herrn Fischer habe ich die komplette Inneneinrichtung ausgesucht.
Im Vorfeld habe ich mich sehr darauf gefreut. Zuhause habe ich mir ein paar Zeitschriften rund ums Wohnen angeschaut. Daher hatte ich schon ein paar Ideen, was ich gerne machen würde.
Endlich kommt Farbe ins Spiel und ich darf mal wieder etwas aussuchen. Doch ist das gar nicht so einfach. Unter den vielen verschiedenen Fliesen eine passende zu finden, ist gar nicht so leicht. Nehm ich lieber eine helle oder eine dunkle? Eine matte oder eine gläzende? Eine rechteckige oder eine quadratische? Fragen über Fragen. Hinzu kommt auch noch, dass die Fliesen nur auf einer Platte sind. In einem Raum verlegt sehen diese gleich ganz anders aus. Es wirkt dann ganz anders. Letztendlich habe ich mich im Erdgeschoss für eine dunkelbraune Bodenfliese entschieden. Im Gäste WC kommt eine beige Wandfliese. Diese wird aber nur halb hoch gefliest und zum Abschluss kommt noch eine Bordüre darauf. Im Obergeschoss habe ich ein dunkles Laminat gewählt und im Bad auch wieder die Farbtöne wie unten, jedoch ein anderes Format. Allerdings habe ich einige Highlights ausgewählt. Diese können Sie dann auf den Fotos bzw. im Musterhaus sehen, denn es ist schwierig zu beschreiben.
Die Badarmaturen werde ich in Kürze auswählen. Ich konnte mich wirklich nicht entscheiden und jetzt habe ich mir einen Katalog mitgenommen. So kann ich später oder in den nächsten Tagen mal in Ruhe alles durchblättern.
Das Thema Türen war auch sehr schwierig. Ich habe erst gedacht, dass eine helle Holztür am schönsten wäre. Doch habe ich, nachdem ich die Fliesen ausgewählt habe, mich doch für eine weiße entschieden.
Ich bin jetzt mal gespannt wie das alles aussieht. Ich denke aber, dass ich aus der großen Masse die für mich schönsten Sachen ausgewählt habe. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Wenn es fertig ist, können Sie sich das alles einmal ansehen und vielleicht übernehmen Sie ja eine Idee für Ihr Bad.


14.06.2010
Die erste Wand ist fertig!
Hausbau weckt Glücksgefühle! Ich freue mich, immer wieder auf die Baustelle zu kommen und zu sehen, dass wieder etwas passiert ist. Jetzt ist bereits die erste Außenwand fertig!
Es sieht immer noch verdammt klein aus, aber ich habe ja schon gelernt, dass das mit der Zeit größer wird. Ich bin einfach zu ungeduldig, trotzdem würde ich immer wieder ein Massivhaus bauen. Bei der Planung war es wirklich schön zu sehen, dass ich jede Wand verschieben kann. Außerdem hab ich so das Gefühl, dass ich jeden Schritt auf der Baustelle verfolgen kann und nichts verpasse.
Als nächstes kommen die restlichen Außenwände, die Innenwände und die Decke. Heute habe ich auch erfahren, dass sich die Lieferung der Decke um ein paar Tage verzögert. Das liegt daran, dass ich kein dezentrales sondern ein zentrales Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung bekomme. Hierfür müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Den Unterschied zwischen den Lüftungssystemen werde ich erläutern, wenn die Lüftungsanlage eingebaut ist. Ich muss das erst einmal in Natura gesehen haben, um das erklären zu können :-).
Vor einigen Tagen habe ich einen Antrag bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt. Diese fördert die Lüftungsanlage mit 1.000,00 €! Heute habe ich den Bewilligungsbescheid bekommen.


10.06.2010
Warum malen die Handwerke denn jetzt meine Bodenplatte an?
Ich war schon ein bisschen verwirrt, als ich heute zur Baustelle gefahren bin. Die Handwerke haben am Rand der Bodenplatte einen schwarzen Rahmen "gemalt". Dieser ist ein bisschen breiter als die Außenmauer.
Bei diesem Rahmen handelt sich nicht um schwarze Farbe, sondern um einen sogenannten Bitumenvoranstrich. Dieser besteht unter anderem aus Erdöl und dient als Feuchtigkeitsschutz. Auf diesen Anstrich kommt eine Bitumenschweißpappe, auch Teerpappe genannt. Diese Pappe wird erhitzt und auf die Bodenplatte geklebt.
Wenn ich Glück habe, kommen heute sogar schon die ersten Steine der Außenmauer. Ich bin echt überrascht, denn als ich feststellen musste, dass die Bodenplatte nicht an einem Tag fertig wird, habe ich mich darauf eingestellt, dass alles länger dauert. Naja, und dann dachte ich, dass die Wände auch erst frühestens nächste Woche kommen. Jetzt wird mit der Wand schon heute oder morgen angefangen.
Ich merke immer wieder, wie froh ich bin, dass ich einen Bauleiter habe. Es passieren so viele neue Sachen, die für mich keinen Sinn ergeben. Bevor ich Stunden im Internet nach den Antworten suchen muss, kann ich Herrn Fischer fragen. Dieser beantwortet mir alle meine Fragen.


09.06.2010
Die erste Rate ist fällig
Da nun der Baugebinn erfolgt ist, muss jetzt die erste Rate in Höhe von 25 % des Kaufpreises bezahlt werden. Diese Rate umfasst das Grundstück, die Architektenleistung und die Baunebenkosten (Statik, Bauantragsgebühren, Energiepass etc.). Der Zahlungsplan entspricht der Makler- und Bauträgerverordnung. Diese schützt den Käufer, da man nur die Leistung bezahlt, die bereits erbracht wurden. Der Käufer muss somit nie in Vorleistung treten.


07.06.2010
Die Bodenplatte wurde gegossen
Es ist so weit. Die Bodenplatte wurde heute gegossen. Nachdem die Randschalung vor ein paar Tagen gesetzt wurde, kam heute die Bodenplatte. Diese besteht aus folgenden Schichten (von unten nach oben):
1. Sauberkeitsschicht
2. Untere Bewehrungslage
3. Abstandshalter
4. Obere Bewehrungslage
In dieses Gerüst (zu sehen auf Bild 1) wurde dann der Beton gegossen (Bild 2), durch Vibrationen verdichtet und glatt gezogen.
Ich freue mich total, dass man jetzt langsam sieht, wie etwas passiert, aber das Haus ist schon ganz schön klein. Die Bodenplatte sieht so groß aus, wie unser Wohnzimmer. Aber Herr Fischer hat erzählt, dass das jeder Häuslebauer denkt und dass sich das im Laufe des Bauens immer wieder verändert.


31.05.2010
Es tut sich etwas...
Heute war ich auf der Baustelle und habe gesehen, dass sich langsam etwas tut auf dem Grundstück.
Es wurde Schotter aufgeschüttet und glatt gezogen. Außerdem stecken in den Ecken Holzmarkierungen.
Weil ich mir nicht sicher war, was das genau ist und ich außerdem wissen wollte, wie es weiter geht, habe ich meinen Bauleiter Herrn Fischer gefragt. Dieser hat mir ziemlich ausführlich erklärt was da so passiert. Ich hoffe, ich kann es Ihnen genau so gut erklären.
Die Hölzer dienen, wie ich vermutet hatte, als Hilfen für die Bodenplatte. Es wurde eine sogenannte Feinabsteckung vom Vermesser durchgeführt. Auf den Schotter wird eine feinere Masse gelegt. Die Holzpfeiler werden mit einem Bindfaden verbunden, dass man quasi schon einen Einblick darein bekommt, wie groß das Haus wird. Als nächstes kommt die Bodenplatte.
Im Moment merk ich immer wieder, wie komplex der Hausbau ist. Ich dachte immer, eine Bodenplatte wird innerhalb von ein paar Stunden gegossen. In Wirklichkeit dauert es mehrere Tage, aber es muss einfach sein, denn wir möchten ja einen graden Boden haben.
Nachdem die Feinabsteckung gesetzt wurde, ist diese mit mehreren Schnüren verbunden worden. Man kann jetzt ein Umriss des Hauses erkennen.
Als nächstes wurden entlang der gespannten Schnüre Bretter gesetzt, eine sogenannte Randschalung. Da Herr Fischer weiß, wie wenig ich vom Bauen weiß hat er mir an einem guten Beispiel erklärt, wofür die Randschalung nötig ist, indem er sie mit einer Backform verglichen hat. Jetzt wo ich das weiß, ist es auch irgendwie klar, denn die Bodenplatte wird aus Beton gegossen und wenn dort keine Form bzw. Abtrennung ist, läuft der Beton wie er möchte und ich bekomme alles, außer die richtigen Maße für das Haus.
In ein paar Tagen wird die Bodenplatte gegossen. Ich bin mal gespannt, wie groß es wird, denn die Randschalung gibt zwar schon eine Richtung vor, aber so wirklich vorstellen kann ich es mir erst, wenn ich auf der Bodenplatte stehe.


05.05.2010
Angebot und Pläne erhalten
Heute habe ich die geänderten Pläne bekommen. Die Pläne sind jetzt genau so, wie ich sie haben möchte. Jetzt kann doch eigentlich das Haus gebaut werden. Aber leider steht noch eine kleine Hürde bevor. Die Planungsabteilung muss noch den Bauantrag und die Statik beauftagen. Hoffentlich dauert das nicht so lange, denn ich kann es kaum abwarten, das Haus in Natura zu sehen.
Zu den Plänen habe ich auch ein Angebot bekommen, in dem aufgelistet wurde, was die Sonderwünsche, die im Technikgespräch bestimmt wurden, kosten werden. Dieses muss ich unterschreiben und somit frei geben.


28.04.2010
Technikgespräch
Der Termin mit den Planern (Frau Radtke und Herr Bergholz) und dem Bauleiter (Herr Fischer) wird telefonisch vereinbart. In diesem Termin werden die Werkpläne und meine Änderungswünsche besprochen. Sprich, wenn eine Wand verschoben werden soll, so passiert das in diesem Technikgespräch.
Zuerst wird jedes Detail im Erdgeschoss besprochen. Ist der Grundriss wie gewünscht? Alle Fenster, Türen, Rolllädengurte etc. an der richtigen Stelle? Gibt es sonst noch irgendwelche Änderungen? Genau so macht man das für jedes Geschoss. Auch das Carport und die Terrasse werden besprochen.
Zusammen mit Herrn Fischer gehe ich anschließend in die Ausstellung, um die Materialien für die Treppe, Fensterbänke und Haustür auszusuchen. Die weitere Bemusterung (Fliesen, Tapeten, Wasserhahn etc.) findet in einem separaten Termin statt.
Als ich in die Ausstellung herein komme, fühle ich mich fast erschlagen, von der riesen Auswahl. Es gibt viele verschiedene Fliesen, Teppiche, Türen etc. Doch Herr Fischer hilft mir, indem wir immer nur eine Sache anschauen und dann auswählen, dh wir gehen zu den Treppen und schauen nur die Treppen an.
Alles in allem kann ich sagen, dass ich sehr überrascht war, wie viele Details besprochen wurden. Der Bau eines Hauses ist so ein komplexes Thema, dass man sich für das Technikgespräch Zeit mitbringen sollte. Mein Technikgespräch hat ein bisschen mehr als zwei Stunden gedauert.
Für Sie habe ich die Werkpläne nach dem Technkigespräch noch einmal hoch geladen. Es wurde doch mehr geändert, als ich gedacht hätte!


25.04.2010
Werkpläne erhalten
Nachdem der Kaufvertrag unterschrieben ist, kann die genaue Planung beginnen. Dazu erhalte ich von Herrn Michael Schäferhoff (mein Ansprechpartner für die Planung) die ersten Pläne für das Haus. Auf den ersten Blick erkenne ich aufgrund der vielen Striche überhaupt nichts. Doch beim genaueren Hinschauen erkenne ich die Raumaufteilung, Fenster, Türen und sogar ein paar Möbel.
Einige wenige Änderungen fallen mir spontan ein, wie z.B. das Küchenfenster. Dies soll als bodentiefes Fenster zum Öffnen gebaut werden, damit man auch aus der Küche in den Garten kommt. Dieses zeichne ich im Plan ein, damit es nicht vergessen wird. Die Pläne werden im Technikgespräch besprochen und geändert.
Zusammen mit den Plänen habe ich auch eine Checkliste bekommen. In dieser stehen die Dinge, die im Technikgespräch besprochen werden. Somit konnte ich mir vor dem Technikgespräch schon Gedanken über die Gestaltung des Hauses machen.


23.04.2010
Notartermin - jetzt wird es ernst!
Jetzt, wo ich den Kaufvertrag kenne und verstehe wird es Zeit diesen zu unterschreiben. Dazu geh ich zusammen mit Herrn Salewski zum Notar. Der Notar liest den kompletten Vertrag vor und anschließend unterschreiben der Notar, Herr Salewski und ich den Vertrag.
Ich wusste gar nicht, dass man so schnell lesen kann ;)


20.04.2010
Kaufvertrag erhalten/besprochen
Nun wird es ernst. Der nächste Schritt ist der Kaufvertrag. Dieser wird beim Notar bestellt und ein Entwurf wird zu dem Erwerber nach Hause geschickt, damit dieser den Vertrag lesen und verstehen kann.
Leider muss ich feststellen, dass ich von dem Vertrag kaum ein Wort verstehe. Bei der beta ist es üblich, dass vor dem Notartermin der Vertrag zusammen mit einem Berater besprochen wird.
Als ich den Vertrag gelesen habe, habe ich alles angestrichen, was ich nicht verstanden habe bzw. was mir nicht so ganz klar gewesen ist. Zusammen mit Herrn Gothe gehe ich alles durch und er erklärt mir alles, was ich wissen möchte. Ich merke ziemlich schnell, dass ein Vertrag doch verständlich ist, wenn man die Begriffe dann kennt.
Dadurch, dass ich alles markiert habe, geht es auch relativ schnell.


16.04.2010
Heute habe ich mein Haus besichtigt...
.... also ich habe den Haustyp besichtigt. Man könnte sagen, dass ich Jasmins Schwester "besucht" habe.
Im Baugebiet "Breite Hecke" in Hamm-Herringen befindet sich zur Zeit eine fertig ausgebaute Dopplhaushälfte "Jasmin". Dort hatte ich die Möglichkeit, mir das Haus schon einmal anzusehen.
Es war ein wirklich schönes Gefühl, zumal ich nicht gedacht hätte, dass da so viel Platz vorhanden ist. Auf dem Papier sieht alles viel kleiner aus. In meinen Gedanken habe ich die Räume sogar schon eingerichtet.
Viele Leute kommen zu mehreren Beratungsgesprächen, aber da die Anzahl der Treffen in jedem Fall unterschiedlich ist, werde ich diese nicht weiter aufzeigen und direkt zum nächsten Schritt gehen - dem Notarvertrag.


05.04.2010
Mein erstes Beratungsgespräch bei der beta
Heute ist der erste wichtige Schritt zum Eigenheim – das erste Gespräch mit einem Berater der beta. Das Beratungsgespräch dient dem Kunden als Information über die finanziellen Möglichkeiten, den angedachten Raumbedarf der Familie sowie über die Lage des neuen Hauses. Des weiteren erhalten Sie in diesem und weiteren Gesprächen detaillierte Informationen über die Firma beta selbst und natürlich darüber, wie hoch Ihr persönlicher Finanzierungsaufwand für die neue Immobilie wäre.
Mein Berater ist Herr Gothe. Wir grenzen das große Angebot an verschiedenen Baugebieten ein, in dem wir als erstes überlegen, welche Stadt für unser neues Musterhaus in Frage kommt. Durch die Nähe zum Standort der beta, die Marina-Rünthe in Bergkamen, entscheiden wir uns für die Stadt Bergkamen. Hier gibt es zwei Baugebiete, beide in Weddinghofen. Ich entscheide mich für das Baugebiet „Lütke Holz“, da dort schon fast alle Häuser verkauft sind und der Straßenausbau relativ schnell beginnen kann.
Im Beratungsgespräch prüft der Berater - in meinem Fall Herr Gothe - bankenunabhängig meine finanziellen Möglichkeiten unter Berücksichtigung der öffentlichen Fördermittel des Landes NRW. In Bergkamen z.B. hat eine Familie mit einem Kind Anspruch auf zinslose Landesdarlehen von bis zu € 82.000,-. In anderen Städten ist die Förderung zum Teil noch größer.
Der nächste Schritt ist die Auswahl der Grundrisse. Ich habe mich im Erdgeschoss für eine offene Küche entschieden. Meine Mutter hätte diese Entscheidung nicht getroffen, da sie die Gerüche des Kochens nicht im Wohnzimmer mag, aber ich finde es schön, da ich so beim Kochen immer einen Blick auf meine spielenden Kinder bzw. den Besuch im Wohnzimmer hätte. Im Obergeschoss habe ich mich für die Variante 1.1. entschieden. Dieser Grundriss umfasst 3 Zimmer und hat das Bad in der Gaube. Im Dachgeschoss habe ich die Variante mit dem Abstellraum gewählt, da durch den zusätzlichen Raum weiterer Stauraum entsteht, der ohne Keller sehr nützlich ist.
Für Sie habe ich eine Musterfinanzierung hochgeladen, die Herr Gothe für mich erstellt hat.


30.03.2010
Einleitung
Mein Name ist Hannah Lülf, ich bin 20 Jahre alt und Auszubildende im ersten Lehrjahr als Immobilienkauffrau bei der beta Eigenheim GmbH. In den nächsten Monaten werde ich erleben, wie es sich anfühlt, ein Haus zu bauen/bauen zu lassen.Sie können mich dabei begleiten und erleben, welchen Weg Sie gehen, wenn Sie sich für ein beta Massivhaus entscheiden. Exklusiv für Sie schreibe und fotografiere ich die einzelnen Schritte und Abläufe des Neubaus, damit Sie dabei sein können, wie das neue Musterhaus entsteht.
Um Ihnen den Ablauf vom ersten Beratungsgespräch, über die Bemusterung der Materialien in den eigenen Ausstellungshallen der beta bis zur Übergabe des fertigen Massivhauses einmal aufzuzeigen, werde ich Sie, durch mein Bautagebuch begleiten und Ihnen den Weg eines Neubaus bei der beta näher bringen.
Wenn Sie Fragen zu den aufgezeigten Schritten haben, können Sie mir gerne eine E-Mail an Luelf@beta-eigenheim.de schreiben oder mich unter 02389/9 240 245 anrufen.



































