Archiv für den Monat: Mai 2010

Es tut sich etwas…


Heute war ich auf der Baustelle und habe gesehen, dass sich langsam etwas tut auf dem Grundstück.
Es wurde Schotter aufgeschüttet und glatt gezogen. Außerdem stecken in den Ecken Holzmarkierungen.
Weil ich mir nicht sicher war, was das genau ist und ich außerdem wissen wollte, wie es weiter geht, habe ich meinen Bauleiter Herrn Fischer gefragt. Dieser hat mir ziemlich ausführlich erklärt was da so passiert. Ich hoffe, ich kann es Ihnen genau so gut erklären.
Die Hölzer dienen, wie ich vermutet hatte, als Hilfen für die Bodenplatte. Es wurde eine sogenannte Feinabsteckung vom Vermesser durchgeführt. Auf den Schotter wird eine feinere Masse gelegt. Die Holzpfeiler werden mit einem Bindfaden verbunden, dass man quasi schon einen Einblick darein bekommt, wie groß das Haus wird. Als nächstes kommt die Bodenplatte.
Im Moment merk ich immer wieder, wie komplex der Hausbau ist. Ich dachte immer, eine Bodenplatte wird innerhalb von ein paar Stunden gegossen. In Wirklichkeit dauert es mehrere Tage, aber es muss einfach sein, denn wir möchten ja einen graden Boden haben.
Nachdem die Feinabsteckung gesetzt wurde, ist diese mit mehreren Schnüren verbunden worden. Man kann jetzt ein Umriss des Hauses erkennen.
Als nächstes wurden entlang der gespannten Schnüre Bretter gesetzt, eine sogenannte Randschalung. Da Herr Fischer weiß, wie wenig ich vom Bauen weiß hat er mir an einem guten Beispiel erklärt, wofür die Randschalung nötig ist, indem er sie mit einer Backform verglichen hat. Jetzt wo ich das weiß, ist es auch irgendwie klar, denn die Bodenplatte wird aus Beton gegossen und wenn dort keine Form bzw. Abtrennung ist, läuft der Beton wie er möchte und ich bekomme alles, außer die richtigen Maße für das Haus.
In ein paar Tagen wird die Bodenplatte gegossen. Ich bin mal gespannt, wie groß es wird, denn die Randschalung gibt zwar schon eine Richtung vor, aber so wirklich vorstellen kann ich es mir erst, wenn ich auf der Bodenplatte stehe.

Angebot und Pläne erhalten

Heute habe ich die geänderten Pläne bekommen. Die Pläne sind jetzt genau so, wie ich sie haben möchte. Jetzt kann doch eigentlich das Haus gebaut werden. Aber leider steht noch eine kleine Hürde bevor. Die Planungsabteilung muss noch den Bauantrag und die Statik beauftagen. Hoffentlich dauert das nicht so lange, denn ich kann es kaum abwarten, das Haus in Natura zu sehen.
Zu den Plänen habe ich auch ein Angebot bekommen, in dem aufgelistet wurde, was die Sonderwünsche, die im Technikgespräch bestimmt wurden, kosten werden. Dieses muss ich unterschreiben und somit frei geben.

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